Allgemeine Untersuchungen


Die Allgemeine Untersuchung gehört zu jedem Besuch beim Tierarzt dazu. Egal ob „nur“ geimpft wird, oder eine große OP ansteht. Die Allgemeinuntersuchung gibt dem Tierarzt Aufschluss über den Zustand eines Tieres.  

Der Tierarzt begutachtet bei der Allgemeinuntersuchung:

  • das äußere Erscheinungsbild und das Gewicht (z.B. glänzendes, struppiges oder schuppiges Haarkleid, Beurteilung der Schwere von Übergewicht oder Untergewicht )
  • die Ohren (z.B. verkrustete, eitrige oder entzündete Gehörgänge, übelriechende Ohren)
  • die Schleimhäute (Feuchtigkeit, Farbe, glatt oder mit Belägen behaftet)
  • die kapilläre Rückfüllzeit (Entleerung kleinster Blutgefäße mit leichtem Druck auf das Zahnfleisch und Messung der Zeit des Blutrückflusses)
  • die Lunge: beim Abhören der Lunge mit einem Stethoskop liefern Geräusche wie Rasseln, Brodeln, giemende, pfeifende Töne beim Ein- und Ausatmen wichtige Hinweise auf mögliche Erkrankungen.

  • den Bauch: durch Abtasten des Bauches überprüft der Tierarzt in erster Linie die Organe des Bauchraums. Teile des Magens, des Darms, die Nieren, die Harnblase sind sehr gut abtastbar. So kann man zum Einen Rückschlüsse ziehen, wenn das Abtasten einen Schmerz verursacht, zum Anderen können manche Auffälligkeiten getastet werden und zusammen mit dem Krankenbericht und dem Zustand des Tieres helfen, eine Verdachtsdiagnose zu stellen.

  • das Herz: durch das Abhören mit einem Stethoskop kann man die Frequenz (wie oft schlägt das Herz in einer Minute), die Qualität (kräftig, schwach) und die Regelmäßigkeit des Herzschlags beurteilen (rythmisch, arrythmisch). Herzgeräusche sind bei erwachsenen Tieren oftmals ein Hinweis auf eine Herzerkrankung. Auch Abweichungen in der Frequenz, der Regelmäßigkeit und der Qualität sollten bei jungen und älteren Tieren immer abgeklärt werden.
  • ACHTUNG: Eine korrekte Herzuntersuchung geht über eine Allgemeinuntersuchung hinaus. Nur das Abhören des Herzens allein ist keine komplette Herzuntersuchung. Um mögliche Herzerkrankungen zu diagnostizieren bedarf es weiterführender Untersuchungen wie einen Herzultraschall und Blutuntersuchungen.  
  • die rektale Körpertemperatur: mit dieser einfachen Untersuchung kann man oft sehr viel erreichen. Sowohl Fieber, als auch Untertemperatur oder auch eine Hyperthermie, wie sie z.B. beim Hitzschlag vorkommt, sind für einen Patienten oft lebensbedrohlich. Deshalb gehört die Messung der Körpertemperatur zu jeder Allgemeinuntersuchung dazu – auch wenn manche Tiere sich davor lieber drücken würden.



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